-------NEWS 02.09.2020 -------
Wir haben ein neues Tool zur Rechtschreibprüfung gefunden, das wirklich interessant ist. Bitte geht auf diese Seite https://confluence.denbag.de/pages/viewpage.action?pageId=45254001
Viele Grüße Katja Winkelmann
-------------------------------------------------

Blog

Hallo,

ich habe auf der Seite Beleuchtungsstärke den folgenden Text als Kommentar eingefügt und dann festgestellt, dass das vielleicht auch für andere Redakteure interessant ist. Also kopiere ich meinen Kommentar in diesen Blog (obwohl man ja keine Inhalte verdoppelt soll - doppelter content ist sowas von übel in einem wiki (sad)!!)


Die Experten zur Seite Beleuchtungsstärke  hätten gerne die Überschrift „Beleuchtung“ gehabt. Da es mehr als nur die Beleuchtungsstärke in Lux zu messen gibt, liegt der Wunsch nahe. Hier liegt aber ein Missverständnis bzgl. dieser Seiteninhalte vor.

Danke an den Redakteur für diese Frage und Seite! - jetzt haben wir ein schönes Beispiel!


Die Seite fing so an:


Es wurden also die verschiedenen Messgrößen aufgeführt... Das Listing gehört aber nicht auf diese Seite!
 

Fangen wir an:

Der Strukturansatz für einen Energieberater sieht vor, dass man sich zunächst soetwas wie eine Nutzungskarten anlegt mit Anforderungen (z.B. Hallen- oder Gebäude-Etagen-Grundrisse, in die eingetragen wird, welche Nutzung (Sehaufgabe) in welchen Räumen Büro, Lagerhalle, Sozialraum, ... mit welchen einzuhaltenden Vorgaben, in welchen Raumbereichen vorliegt). Im einfachsten Fall mit den Mindestwerten für die Nennbeleuchtung nach Art des Raumes bzw. der Tätigkeit (Sehaufgabe) oder für eine Sicherheitsbeleuchtung. Je nach Arbeitsaufgabe und Alter brauchen die Mitarbeiter unterschiedlich viel Helligkeit. Dabei gelten folgende Grundsätze:

  • Wer komplexe und filigrane Aufgaben ausübt, braucht besonders viel Helligkeit. Dies gilt zum Beispiel für Technisches Zeichnen, Prüfung und Montage feinster elektronischer Teile. Benötigt wird hier eine Beleuchtungsstärke von 1000-2000 Lux.
  • Für Büroarbeitsplätze, Montage feiner Geräte und feine Arbeiten an Werkzeugmaschinen werden 500-750 Lux benötigt.
  • Wer im Bereich Verpackung und Versand, Drehen, Bohren und Fräsen arbeitet, braucht eine Beleuchtungsstärke von 200-300 Lux.
  • Für Arbeiten in Lagerräumen sind 50-200 Lux ideal.
  • Ältere Mitarbeiter benötigen helleres Licht. Experten raten zu einer Leuchtkraft von 750-1500 Lux.
  • Wählen Sie als Lichtfarbe Neutralweiß oder Tageslichtweiß. Sie kurbeln die Konzentrationsfähigkeit und das Leistungsvermögen an.

Dann kann man noch die Karte mit aktuellen Energieverbräuchen versehen, die aktuell für die einzelnen Bereiche verbraucht werden. Der nächste Schritt für den Energieberater ist es, zu prüfen, ob man dort die Mindesterwartungen erfüllt oder übererfüllt (verschwendet; zu hell gibt auch recht häufig).

Wie kann er das machen - messen? Was muss bei dieser IST-Betrachtung der Beleuchtungsstärke beachtet werden? Das ist Gegenstand "Ihrer" Seite!

Alles was ich bis hier seit dem "Fangen wir an..." geschrieben haben, gehört auf die Verbraucherseiten (Technikseiten - siehe Knowledgeseite-Seite 1.8.1 Innbeleuchtung oder 1.8.2 Außenbeleuchtung)

Natürlich muss man auch prüfen, ob folgende Forderungen an die Beleuchtungsanlage erfüllt sind! Das steht aber auch auf den Seiten, die sich um das Verbrauchersystem (siehe Knowledgeseite-Seite 1.8.1 Innbeleuchtung oder 1.8.2 Außenbeleuchtung) kümmern und NICHT HIER ... sondern dort! Hat man dann den Verdacht: an der Beleuchtung ist etwas zu holen, holt man den Fachmann, der dann die ganzen anderen, zu berücksichtigenden Aspekte wie  Blendung, Schattigkeit, Lichtfarbe etc. berücksichtigt.

  • [1] Ausreichende Beleuchtungsstärke, Sind die einzelnen Arbeitsplätze ausreichend hell?
  • ist die Lichterzeugung zu optimieren (die Leuchte und/oder Lampe)?
  • [1] Genügende Gleichmäßigkeit, Günstige Schattenwirkung, Vermeidung von Blendung, Stimmt die Lichtpunkthöhe der Leuchten über dem Fußboden?
  • [1] Passende Lichtfarbe und Farbwiedergabe.
  • Ist die Beleuchtungsanlage in einem einwandfreien Zustand und wird sie regelmäßig gewartet?

Aber, wie gesagt: das gehört auf die Seiten, wo es um die Verbraucher geht !

 

Auf den Seiten "Daten erfassen/ Beleuchtungsstärke" geht es nur darum, die Helligkeit (Beleuchtungsstärke) zu messen! (und zwar so einfach wie möglich und so richtig wie möglich und nötig!) -

durch einen NICHT-LICHT-FACHMANN.

Bei dem Stichpunkt "Beleuchtungsstärke" kommt der Leser von der Technikseite = Verbraucherseite per Link hier auf diese (Ihre) Seite. Diese Seite soll dem Leser jetzt helfen, diesen IST-Wert zu bestimmen.

 

Unter Messgröße (Singular!) muss der Leser erst einmal genau gesagt bekommen, was hier gemeint ist:

z.B. Beim Messen der Beleuchtungsstärke unterscheide man in

Nennbeleuchtungsstärke En ist der Nennwerte der Beleuchtungsstärke im Raum oder in einer Raumzone, in der eine bestimmte Tätigkeit auszuführen ist. Für diesen Nennwert ist die Beleuchtungsanlage auszulegen. Die Nennbeleuchtungsstärke bezieht sich im Allgemeinen auf die horizontale Nutzfläche in 0,85m Höhe über dem Fußboden und gilt für den mittleren Alterungszustand der Anlage. Für die jeweiligen Arbeitsstätten ist die geforderte Nennbeleuchtungsstärke vorgeschrieben.

Mittlere Beleuchtungsstärke Emittel ist der arithmetische Mittelwert der Beleuchtungsstärke in einem Raum und darf, unabhängig vom Alterungszustand der Beleuchtungsanlage, den 0,8fachen Wert der Nennbeleuchtung nicht unterschreiten. Dabei darf kein Meßwert kleiner sein als da 0,6fache der Nennbeleuchtungsstärke. (dieser Fakt kann veraltet sein - bin selbst kein Lichtexperte - bitte prüfen).

Man kann noch darauf hinweisen, dass es noch ein Maß für die Gleichmäßigkeit der Beleuchtungsstärke gibt (g1), der beschrieben wird durch das Verhältnis von kleinster Beleuchtungsstärke zum Mittelwert der (horizontalen) Beleuchtungsstärke und soll ungefähr 1:1,5 betragen. (Wert kann veraltet sein - bitte überprüfen!)

Weitere Messgrößen gehören hier nicht hin!

Dann kommt das, was Sie auch schon geschrieben haben:

wie muss man messen? wie sollte man die Messung protokollieren? welche Fehler sollte man vermeiden (kann man machen)? welche Messgeräte sind für den NICHT-Fachmann und nur für den Fachmann zu nutzen, woraus muss man bei diesen Messgeräten achten (Fehlerquellen)?

 

Es ist immer wichtig, zu bedenken, dass die Experten eben Experten sind! Sie legen die Latte zu hoch! Sie können neue Lampen bauen oder auslegen. Der Energieberater hingegen ist ein Allrounder, der alles wissen muss - aber nur soweit, wie er es braucht, um Energie-Einsparpotentiale zu finden. Den Rest macht dann ein Fachmann! (Hoffentlich! )

Das heißt, dass Sie als Redakteure den Experten immer wieder fragen müssen: braucht der Energieberater das oder macht man das erst, wenn es um die genaue Neuauslegung geht? oder macht der der Fachmann?

Was braucht der Energieberater, um zu finden, dass "beim Licht etwas zu holen ist"?

 

Ich hoffe, ein wenig geholfen zu haben und bin gespannt auf die Überarbeitung der Seite!

An alle- bitte diskutieren Sie mit. Nur so wird die BASE gut!

Viele Grüße

Katja Winkelmann

Wie liefen die ersten Gespräche? Was war gut? Was muss noch verbessert werden? Vielleicht haben Sie auch Tipps und Tricks, die Sie mit Ihren Redaktions-Kollegen teilen wollen.

Nutzen Sie dazu die Blog-Funktion. In der Menüleiste finden Sie dazu den Button "Erstellen" und die drei Pünktchen rechts davon. Klicken Sie auf die drei Pünktchen und und dann "Blog-Eintrag".